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	<title>Kommentare zu: Girls from Thailand - meine ersten Erfahrungen</title>
	<link>http://www.realthailand.info/girls-from-thailand-meine-ersten-erfahrungen/</link>
	<description>Wie es wirklich ist - Webblog, Erfahrungsaustausch und andere Geheimnisse</description>
	<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 19:00:44 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: bluewalker</title>
		<link>http://www.realthailand.info/girls-from-thailand-meine-ersten-erfahrungen/#comment-3895</link>
		<author>bluewalker</author>
		<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 15:18:59 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.realthailand.info/girls-from-thailand-meine-ersten-erfahrungen/#comment-3895</guid>
		<description>@Michael

Im großen und ganzen kann ich Dir da zustimmen. Und genau darum gehts es mir ja auch, daß jeder einzelne durch ein bewußtseinwerdung der Zusammenhänge anfängt diese Produkte (zum Beispiel fair trade etc) zu kaufen ander (zum Beispiel durch Kinderhand hergestellte) zu meiden etc. Weder hatte ich je vor - noch bin ich so großenwahnsinnige - anzunehmen der einzelne könnte die ganz großen Hebel ansetzten oder von außen die politischen Kasten in den Ländern auf die sprunge helfen. Um ehrlich zu sein, hätte ich persönlich auch kein Rezept parat, wie man denn die Welt besser oder gerechter machen könnte bzw. ich bilde mir nicht ein das ich alleine hier den Durchblick für mich gepachtet zu haben. Das einzige, was ich in diesem zusammenhang tun kann, ist das was ich für die Wahrheit halte zu kommunizieren. Du schreibst, daß letztendlich jedes Land oder auch das einzelne Individuum letztendlich die Verantwortung trägt, daß bereitet mir aber trotzdem etwas Schwierigkeiten. Zwei Beispiel dazu: Wie soll zum beispiel ein einjährigens Kind, daß an hunger stirbt, verantwortung für diese Situation übernehmen oder zugeschrieben werden können? Anderes Beispiel: In Mexiko konnten letzen jahres die arme Bevölkerung immer weniger Maismehl für ihre Tortillas kaufen, da sich die Preise für Mais an den Agra-Termin-Märkte durch Spekulanten sehr stark verteurten. Wie also willst du in solchen Fällen mit Begriflichkeiten, wie selbstverantwortung etc. diese Sachverhalte gerechte werden? Willst Du der armen Landbevölkerung in Mexiko sagen, ihr seid selber schuld, warum habt ihr Euch keine AKtien-Rohstoffsfond zugelegt. Das errinnert mich ein bißchen an dem Anspruch "Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen." den man Marie Antoinette
zuschreibt in Zusammenhang mit den Hungersnöten in Paris im Mittelalter. Daran bist natürlich auch nicht Du persönlich oder ich persönlich schuld, wohl aber unser wirtschaftliches system, was solche Entgleisungen leider zuläßt. Und dagegen ist es schon legitim sich zu wehren indem man die Dinge hier beim Namen nennt. Das zu nennen heißt ja nicht, daß man andere Ursachen deshalb verschweigen. Und das sind auch die dinge, die uns am nächsten sind, und auf die wir als politische Mündige Bürger einen gewissen Einfluß nehmen können. Ich denke, wir sind gar nicht soweit weg voneinander, halt nur mit verschiedener Akzentuierung. Viellecht belassen wir es hier mit, den ich fürchte, daß das möglichweise tatsächlich nicht der Ort ist, die auszudiskutieren. Jedenfalls rücken wir damit immer weiter weg von dem eigentlich Thread. 

schönen Abend noch
bluewalker</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael</p>
<p>Im großen und ganzen kann ich Dir da zustimmen. Und genau darum gehts es mir ja auch, daß jeder einzelne durch ein bewußtseinwerdung der Zusammenhänge anfängt diese Produkte (zum Beispiel fair trade etc) zu kaufen ander (zum Beispiel durch Kinderhand hergestellte) zu meiden etc. Weder hatte ich je vor - noch bin ich so großenwahnsinnige - anzunehmen der einzelne könnte die ganz großen Hebel ansetzten oder von außen die politischen Kasten in den Ländern auf die sprunge helfen. Um ehrlich zu sein, hätte ich persönlich auch kein Rezept parat, wie man denn die Welt besser oder gerechter machen könnte bzw. ich bilde mir nicht ein das ich alleine hier den Durchblick für mich gepachtet zu haben. Das einzige, was ich in diesem zusammenhang tun kann, ist das was ich für die Wahrheit halte zu kommunizieren. Du schreibst, daß letztendlich jedes Land oder auch das einzelne Individuum letztendlich die Verantwortung trägt, daß bereitet mir aber trotzdem etwas Schwierigkeiten. Zwei Beispiel dazu: Wie soll zum beispiel ein einjährigens Kind, daß an hunger stirbt, verantwortung für diese Situation übernehmen oder zugeschrieben werden können? Anderes Beispiel: In Mexiko konnten letzen jahres die arme Bevölkerung immer weniger Maismehl für ihre Tortillas kaufen, da sich die Preise für Mais an den Agra-Termin-Märkte durch Spekulanten sehr stark verteurten. Wie also willst du in solchen Fällen mit Begriflichkeiten, wie selbstverantwortung etc. diese Sachverhalte gerechte werden? Willst Du der armen Landbevölkerung in Mexiko sagen, ihr seid selber schuld, warum habt ihr Euch keine AKtien-Rohstoffsfond zugelegt. Das errinnert mich ein bißchen an dem Anspruch &#8220;Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen.&#8221; den man Marie Antoinette<br />
zuschreibt in Zusammenhang mit den Hungersnöten in Paris im Mittelalter. Daran bist natürlich auch nicht Du persönlich oder ich persönlich schuld, wohl aber unser wirtschaftliches system, was solche Entgleisungen leider zuläßt. Und dagegen ist es schon legitim sich zu wehren indem man die Dinge hier beim Namen nennt. Das zu nennen heißt ja nicht, daß man andere Ursachen deshalb verschweigen. Und das sind auch die dinge, die uns am nächsten sind, und auf die wir als politische Mündige Bürger einen gewissen Einfluß nehmen können. Ich denke, wir sind gar nicht soweit weg voneinander, halt nur mit verschiedener Akzentuierung. Viellecht belassen wir es hier mit, den ich fürchte, daß das möglichweise tatsächlich nicht der Ort ist, die auszudiskutieren. Jedenfalls rücken wir damit immer weiter weg von dem eigentlich Thread. </p>
<p>schönen Abend noch<br />
bluewalker</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://www.realthailand.info/girls-from-thailand-meine-ersten-erfahrungen/#comment-3892</link>
		<author>Michael</author>
		<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 08:40:50 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.realthailand.info/girls-from-thailand-meine-ersten-erfahrungen/#comment-3892</guid>
		<description>@bluewalker
Ich kann dir nicht widersprechen. Wir leben in einer gemeinsamen Welt und müssen uns bewusst sein, dass alles, was wir gerade in diesem Moment tun, eine Auswirkung auf den Rest der Welt hat. Ursache und Wirkung – das Grundgesetz der Welt.

Aber trotzdem finde ich nicht, dass die Menschen im Westen generell aus Kollektivschuld ein schlechtes Gewissen haben müssen, weil es Hunger und Armut woanders auf dieser Welt gibt. 
Denn der Einzelne trägt nicht die Schuld ganzer Generationen vor ihm nur aus dem Grunde, weil er auf der anderen Seite der Welt geboren wurde. 
Und unser Leben ist viel zu kurz und die Macht des stinknormalen Bürgers viel zu beschränkt, um fundamentale Änderungen zu schaffen. 
Es spielen viel zu viele Faktoren eine Rolle als dass der Einzelne einen großen Stellhebel hätte, etwas fundamental zu ändern.
Das heißt, nur da wo ein Bewusstsein geschaffen wurde (also nicht unbewusst), da muss angesetzt werden. Und das geht nicht im Großen, weltumspannend, sondern nur im Kleinen: Weniger Autofahren, bestimmt Produkte nicht kaufen usw. …und auch nicht die Armutsprostitution unterstützen.
Das Verständnis dafür hat aber auch ganz viel mit Bildung und Intelligenz zu tun. 

Und ich finde es ganz toll und ich sehe das den Leuten hoch an, dass sie spenden, dass viele ein Pflegekind in einem armen Land unterstützen und, und, und. Selbst wenn es nur zu Weihnachten ist. 

Aber im Grunde bin ich der Ansicht, dass jedes Land nur sich selbst helfen kann. 
Die Entwicklungshilfe scheitert immer dann, wenn wir den Leuten Fische geben und keine Angeln, damit sie sich langfristig selbst helfen können. 
Und weil das meiste Geld in den Organisationen selbst versickert oder der Korruption im Land zum Opfer fällt. 
Nur Hilfe zur Selbsthilfe kann langfristig funktionieren. 
Und ich denke, da ist vor allem Bildung von größter Bedeutung. 
Denn warum sind die Güter in den „armen“ Ländern so ungerecht verteilt, dass es einige unermesslich reiche Leute gibt, die die Armen aussaugen können? 
Weil sie die Leute dumm halten und es ihnen nicht erlauben, selbst zu denken und ihre Meinung zu äußern. Und das ermöglicht es den Reichen immer reicher und mächtiger zu werden. 
Genauso ist es in Thailand, wo die Leute nicht mal offen ihre Meinung sagen dürfen. Die obere Schicht lebt damit unendlich gut und hat kein Interesse etwas zu ändern.
Es sind also vor allem die politischen Entscheidungen innerhalb der Länder. 
Das von außen eingreifen funktioniert eh nicht wie man überall auf der Welt sieht (Irak, Afghanistan, Afrika usw…).
Und wo soll der Westen denn in Thailand eingreifen? 
Die die in Thailand an der Macht sind, bereichern sich am Sextourismus selbst ohne Ende. 
Die Prostitution wird von ganz oben gesteuert, was man daran erkennt, dass sie offiziell verboten ist – und kein Hahn danach kräht, so lange bei den „richtigen Leuten“ die Kasse klingelt! Der Fisch stinkt immer zuerst am Kopf.

Du kannst in anderen Ländern nicht von außen eingreifen, weil wir eine völlig andere Mentalität, einen anderen Glauben, andere Erfahrungen und vor allem einen anderen Bildungsstand haben. 
Wenn du es versuchst, weil du denkst, du wüsstest es besser (und selbst wenn du es sehr viel besser weißt), erntest du nur Widerstand, was in Wut und Gewalt eskaliert und alles nur noch schlimmer macht.
Wandlung muss von innen kommen und Schritt für Schritt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@bluewalker<br />
Ich kann dir nicht widersprechen. Wir leben in einer gemeinsamen Welt und müssen uns bewusst sein, dass alles, was wir gerade in diesem Moment tun, eine Auswirkung auf den Rest der Welt hat. Ursache und Wirkung – das Grundgesetz der Welt.</p>
<p>Aber trotzdem finde ich nicht, dass die Menschen im Westen generell aus Kollektivschuld ein schlechtes Gewissen haben müssen, weil es Hunger und Armut woanders auf dieser Welt gibt.<br />
Denn der Einzelne trägt nicht die Schuld ganzer Generationen vor ihm nur aus dem Grunde, weil er auf der anderen Seite der Welt geboren wurde.<br />
Und unser Leben ist viel zu kurz und die Macht des stinknormalen Bürgers viel zu beschränkt, um fundamentale Änderungen zu schaffen.<br />
Es spielen viel zu viele Faktoren eine Rolle als dass der Einzelne einen großen Stellhebel hätte, etwas fundamental zu ändern.<br />
Das heißt, nur da wo ein Bewusstsein geschaffen wurde (also nicht unbewusst), da muss angesetzt werden. Und das geht nicht im Großen, weltumspannend, sondern nur im Kleinen: Weniger Autofahren, bestimmt Produkte nicht kaufen usw. …und auch nicht die Armutsprostitution unterstützen.<br />
Das Verständnis dafür hat aber auch ganz viel mit Bildung und Intelligenz zu tun. </p>
<p>Und ich finde es ganz toll und ich sehe das den Leuten hoch an, dass sie spenden, dass viele ein Pflegekind in einem armen Land unterstützen und, und, und. Selbst wenn es nur zu Weihnachten ist. </p>
<p>Aber im Grunde bin ich der Ansicht, dass jedes Land nur sich selbst helfen kann.<br />
Die Entwicklungshilfe scheitert immer dann, wenn wir den Leuten Fische geben und keine Angeln, damit sie sich langfristig selbst helfen können.<br />
Und weil das meiste Geld in den Organisationen selbst versickert oder der Korruption im Land zum Opfer fällt.<br />
Nur Hilfe zur Selbsthilfe kann langfristig funktionieren.<br />
Und ich denke, da ist vor allem Bildung von größter Bedeutung.<br />
Denn warum sind die Güter in den „armen“ Ländern so ungerecht verteilt, dass es einige unermesslich reiche Leute gibt, die die Armen aussaugen können?<br />
Weil sie die Leute dumm halten und es ihnen nicht erlauben, selbst zu denken und ihre Meinung zu äußern. Und das ermöglicht es den Reichen immer reicher und mächtiger zu werden.<br />
Genauso ist es in Thailand, wo die Leute nicht mal offen ihre Meinung sagen dürfen. Die obere Schicht lebt damit unendlich gut und hat kein Interesse etwas zu ändern.<br />
Es sind also vor allem die politischen Entscheidungen innerhalb der Länder.<br />
Das von außen eingreifen funktioniert eh nicht wie man überall auf der Welt sieht (Irak, Afghanistan, Afrika usw…).<br />
Und wo soll der Westen denn in Thailand eingreifen?<br />
Die die in Thailand an der Macht sind, bereichern sich am Sextourismus selbst ohne Ende.<br />
Die Prostitution wird von ganz oben gesteuert, was man daran erkennt, dass sie offiziell verboten ist – und kein Hahn danach kräht, so lange bei den „richtigen Leuten“ die Kasse klingelt! Der Fisch stinkt immer zuerst am Kopf.</p>
<p>Du kannst in anderen Ländern nicht von außen eingreifen, weil wir eine völlig andere Mentalität, einen anderen Glauben, andere Erfahrungen und vor allem einen anderen Bildungsstand haben.<br />
Wenn du es versuchst, weil du denkst, du wüsstest es besser (und selbst wenn du es sehr viel besser weißt), erntest du nur Widerstand, was in Wut und Gewalt eskaliert und alles nur noch schlimmer macht.<br />
Wandlung muss von innen kommen und Schritt für Schritt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: bluewalker</title>
		<link>http://www.realthailand.info/girls-from-thailand-meine-ersten-erfahrungen/#comment-3828</link>
		<author>bluewalker</author>
		<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 05:08:48 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.realthailand.info/girls-from-thailand-meine-ersten-erfahrungen/#comment-3828</guid>
		<description>@Michael

ich hatte Dein zweiter Beitrag erst gesehen, nachdem ich geantwortet hatte. Deine Darlegung, daß Sextouristen letztendlich auch an einen Mangel an eigenem Wertvorstellungen leiden mit der Konsequez der "Entwertung" andere Menschen, kann ich so voll unterschreiben. Das ist aber nur ein Aspekt dieses Geschehens. Trotzdem habe ich das Unbehagen, daß unser Bild vom Sextourusten eher einem Stereotypen gleicht, als das sich das in der Realität wirklich so darstellt. Und ich vermute - im Sinne der Sündenbocktheorie - daß diese gesellschaftlichen Randgruppe auch grade zu prädestiniert hierfür ist. Diese Theorie geht grob vereinfacht davon aus, daß gesellschaftlich auffällige und nonkonforme Randgruppen regelmäßig als Projektionsflächen für eigene agressive Impulse herhalten müssen, um dadurch von eigenen inneren Unzulänglichkeiten - innerhalb einer Gesellschaft - abzulenken und damit helfen diese zu verdrängen bzw. nicht mehr wahrnehmen zu müssen. 
Grade diese doch sehr hässliche zum teil schon fast mit monsterhaften Zügen gezeichnete Bild des "Sextouristen" hat mich stützig gemacht. Dabei geht es nun nicht darum die Taten und das Verwerfliche der oben genannten Personen zu verharmlosen oder irgendwie gut zu heißen, es geht lediglich darum, ob und wie dieses allgemeine Bild in unseren Köpfen mit der Realität übereinstimmt oder nicht. Und wenn nicht, was denn dafür die ursache ist. Wir als "Gesellschaft" greifen immer dann auf besonders negativen Bilder hinsichtlich anderer Menschen zurück, wenn wir dadurch überdeutlich machen wollen, daß diese Gruppe mit uns nicht das geringste zu tun haben. Aber man kann es drehen und wenden wie man will, wir haben mit ihnen zu tun, dann sie kommen mitten aus unsere Gesselschaft, sind mithin also auch produkte unsere gesellschaftlichen Realität und damit auch Teil von uns allen. Ich möchte hier an dieser stelle keine historische Vergleichen bemühen, aber ein Blick in die Vergangenheit zeigt, daß Gesselschaften oft von diesen Mechanismen gebrauch machen, um durch negative Überzeichnungen sich besonders deutlich abzugrenzen, was aber meistens auch gleichzeitig ein Hinweis auf die eigene Involviertheit ist. Daraus soll - um es noch mal deutlich zu sagen - nicht der Schluss gezogen werden der Sextourismus wäre deswegen nicht so schlimm oder harmlos. Der ist und bleibt genauso verwerflich wie vorher!
Deine Argumente, daß die Staaten der welt auch Eigenverantwortung tragen ist richtig, dein Argument, daß wir mit deren Armut nichts zu tun haben ist aber sicherlich nicht richtig. Jeder kann ohne weiteres viele Beispiel nennen, die dies belegen. Zum Beispiel unser enorm hoher Co2-Austoß führt zu der Dürreperioden in viele Gegenden der dritten welt, folge Wasser- Nahrungsmittelknapheit. Zum Beispiel die industriele Überfischung der Meere führt in vielen Länder dazu, daß die ansässigen fischer kaum noch genügend Fische zu Eigengebrauch fangen. Zum Beispiel unsere stark staatlich subventionierten landwirtschaftlichen Produkten, die wir hemmungslos auf den weltmarkt exportieren, führt oft dazu das die Bauern in den armen Ländern nicht mehr konkurrenzfähig sind und untergehen. Längerfristige Folge sind Nahrungsmittelknapheit etc. Und da liese sich jetzt noch eine ganze Menge ähnlichen Beispiel aufführen, die sehr wohl eindeutig belegen, daß die Armut der armen Länder auch etwas mit uns zu hat. Darüber hinaus gibt es auch ander Gründe, die oft in den betreffenden Staaten selbst begründet sind - einverstanden - trozdem wir tragen hier verantwortung, und ich persönlich kenne kaum jemand, der sich dieser verantwortung so richtig bewußt ist. Von daher sind meine anfangs vermuteten Zusammenahänge vielleicht doch nicht ganz so abwegig, wie sie es vielleicht auf den ersten Blick erscheinen lassen. Ob das denn nur ein bißchen, zum teil oder gänzlich so ist, darüber läßt sich diskutieren, das da jedenfalls wenigtens teilweise was dran ist, glaube ich nach wie vor
bluewalker</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael</p>
<p>ich hatte Dein zweiter Beitrag erst gesehen, nachdem ich geantwortet hatte. Deine Darlegung, daß Sextouristen letztendlich auch an einen Mangel an eigenem Wertvorstellungen leiden mit der Konsequez der &#8220;Entwertung&#8221; andere Menschen, kann ich so voll unterschreiben. Das ist aber nur ein Aspekt dieses Geschehens. Trotzdem habe ich das Unbehagen, daß unser Bild vom Sextourusten eher einem Stereotypen gleicht, als das sich das in der Realität wirklich so darstellt. Und ich vermute - im Sinne der Sündenbocktheorie - daß diese gesellschaftlichen Randgruppe auch grade zu prädestiniert hierfür ist. Diese Theorie geht grob vereinfacht davon aus, daß gesellschaftlich auffällige und nonkonforme Randgruppen regelmäßig als Projektionsflächen für eigene agressive Impulse herhalten müssen, um dadurch von eigenen inneren Unzulänglichkeiten - innerhalb einer Gesellschaft - abzulenken und damit helfen diese zu verdrängen bzw. nicht mehr wahrnehmen zu müssen.<br />
Grade diese doch sehr hässliche zum teil schon fast mit monsterhaften Zügen gezeichnete Bild des &#8220;Sextouristen&#8221; hat mich stützig gemacht. Dabei geht es nun nicht darum die Taten und das Verwerfliche der oben genannten Personen zu verharmlosen oder irgendwie gut zu heißen, es geht lediglich darum, ob und wie dieses allgemeine Bild in unseren Köpfen mit der Realität übereinstimmt oder nicht. Und wenn nicht, was denn dafür die ursache ist. Wir als &#8220;Gesellschaft&#8221; greifen immer dann auf besonders negativen Bilder hinsichtlich anderer Menschen zurück, wenn wir dadurch überdeutlich machen wollen, daß diese Gruppe mit uns nicht das geringste zu tun haben. Aber man kann es drehen und wenden wie man will, wir haben mit ihnen zu tun, dann sie kommen mitten aus unsere Gesselschaft, sind mithin also auch produkte unsere gesellschaftlichen Realität und damit auch Teil von uns allen. Ich möchte hier an dieser stelle keine historische Vergleichen bemühen, aber ein Blick in die Vergangenheit zeigt, daß Gesselschaften oft von diesen Mechanismen gebrauch machen, um durch negative Überzeichnungen sich besonders deutlich abzugrenzen, was aber meistens auch gleichzeitig ein Hinweis auf die eigene Involviertheit ist. Daraus soll - um es noch mal deutlich zu sagen - nicht der Schluss gezogen werden der Sextourismus wäre deswegen nicht so schlimm oder harmlos. Der ist und bleibt genauso verwerflich wie vorher!<br />
Deine Argumente, daß die Staaten der welt auch Eigenverantwortung tragen ist richtig, dein Argument, daß wir mit deren Armut nichts zu tun haben ist aber sicherlich nicht richtig. Jeder kann ohne weiteres viele Beispiel nennen, die dies belegen. Zum Beispiel unser enorm hoher Co2-Austoß führt zu der Dürreperioden in viele Gegenden der dritten welt, folge Wasser- Nahrungsmittelknapheit. Zum Beispiel die industriele Überfischung der Meere führt in vielen Länder dazu, daß die ansässigen fischer kaum noch genügend Fische zu Eigengebrauch fangen. Zum Beispiel unsere stark staatlich subventionierten landwirtschaftlichen Produkten, die wir hemmungslos auf den weltmarkt exportieren, führt oft dazu das die Bauern in den armen Ländern nicht mehr konkurrenzfähig sind und untergehen. Längerfristige Folge sind Nahrungsmittelknapheit etc. Und da liese sich jetzt noch eine ganze Menge ähnlichen Beispiel aufführen, die sehr wohl eindeutig belegen, daß die Armut der armen Länder auch etwas mit uns zu hat. Darüber hinaus gibt es auch ander Gründe, die oft in den betreffenden Staaten selbst begründet sind - einverstanden - trozdem wir tragen hier verantwortung, und ich persönlich kenne kaum jemand, der sich dieser verantwortung so richtig bewußt ist. Von daher sind meine anfangs vermuteten Zusammenahänge vielleicht doch nicht ganz so abwegig, wie sie es vielleicht auf den ersten Blick erscheinen lassen. Ob das denn nur ein bißchen, zum teil oder gänzlich so ist, darüber läßt sich diskutieren, das da jedenfalls wenigtens teilweise was dran ist, glaube ich nach wie vor<br />
bluewalker</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: bluewalker</title>
		<link>http://www.realthailand.info/girls-from-thailand-meine-ersten-erfahrungen/#comment-3820</link>
		<author>bluewalker</author>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 16:42:50 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.realthailand.info/girls-from-thailand-meine-ersten-erfahrungen/#comment-3820</guid>
		<description>@Michael


zunächst Danke für Deine ausführliche Antwort und der Mühe und Recherche ein eigener nicht vorgefertigter Standpunkt zu entwickeln. Finde ich gut, wenn sich jemand die Mühe macht, sich mit den Dingen auseinanderzusetzen. Zu meinem Beitrag möchte ich noch anfügen, daß es lediglich ein Gedankenmodell darstellen soll, also ein gedankliches Konstrukt, was dazu helfen soll, die Wirklichkeit besser zu verstehen. Dabei handelt es sich allerdings auch nur um meine persönlichen Gedanken, sind in diesem sinne keineswegs empirische wie auch immer überpruft worden. Keineswegs möchte auch möchte ich mein Beitrag als Entschuldigung oder Freibrief für die Sextouristen verstanden wissen, wohl möchte ich mein Unbehagen und die trotzdem vorhanden Ungereimten bezüglich dieses Phänomens erklären. Ob es den beschriebenen Zusammenhang zwischen der Bewertung der Freier und unserem eigenen verdrängtem Unbewußten gibt, kann ich zwar nicht im sinne eines wissenschaftlichen Beweis an dieser stelle darlegen, wohl aber ist der Zusammenhang zwischen Reichtum und Armut in der Welt unbestritten!  
Aber egal, ob ich da nun mit recht habe oder nicht, einig sind wir uns anscheiend in der Beurteilung, das eine der Gründübel und Quellen für die Massenprostitution in der dritten Welt, die vorherrschende Armut ist. Und warscheinlich sind wir uns einig darin, daß die Beseitigung der dritterweltprostitution  dauerhaft wohl nur durch die Beseitigung der dortigen Armut erfolgreich vorangetrieben werden kann. Sind die Menschen ihre Armut ersteinmal entronnen sind auch nicht mehr auf die Einnahmen  durch Prostitution angewiesen bzw. die dann noch vorhandene Prostitution ist dann so teuer, daß es nicht mehr lohnt deswegen dorthin zu fahren. Bis zum heutigen Tage ist es bitter Realität, daß pro Stunde mehrere 100 Kinder auf diese Welt an Hunger oder durch hungerbedingte Begleitumstände sterben. Und darüber regt sich nun mal niemand im besonderen auf, und das bißchen Geld das dann hin und wieder zu Weihnachten gespendet wird, soll wohl auch der beruhigung des eigenen schlechten Gewissen dienen, reicht aufjedenfall nicht aus, als das denn damit die Problemen der Welt wie zum Beispiel der Hunger ausgerottet werden könnte. Und glaube mir, auf der ganzen Welt müßte niemand verhungern, die Nahrung ist vorhanden, kommt halt nicht an, oder es werden andere prioritäten gesetzt. Und das hat schon viel mit den politischen enstcheidungen des "Westens" zu tun. Das die weit verbreitet Armut mit auch noch vielen anderen Dingen zusammenhängt, wie Du ja darlegst, ist unbezweifelbar  richtig, meine Festellung, daß die Armut in der Welt nicht auf uns alleine zurückgeht, wir aber auch mit unsere Lebensweise zu sehen ist, ist genauso richtig. An dieser stelle müßten wir dann aber wohl so in "Grundsatzdiskussionen" einsteigen, daß ich befürchte, das wir vom Thema total abkommen. 
Ob und wie unser Bild vom Sextouristen letztendlich zustande kommt, wäre mir letztendlich auch egal, wenn ein weg gefunden werden könnte, wie man Hunger und Elend und damit auch der Armutsprostitution aus der Welt bekommt. 
bluewalker</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael</p>
<p>zunächst Danke für Deine ausführliche Antwort und der Mühe und Recherche ein eigener nicht vorgefertigter Standpunkt zu entwickeln. Finde ich gut, wenn sich jemand die Mühe macht, sich mit den Dingen auseinanderzusetzen. Zu meinem Beitrag möchte ich noch anfügen, daß es lediglich ein Gedankenmodell darstellen soll, also ein gedankliches Konstrukt, was dazu helfen soll, die Wirklichkeit besser zu verstehen. Dabei handelt es sich allerdings auch nur um meine persönlichen Gedanken, sind in diesem sinne keineswegs empirische wie auch immer überpruft worden. Keineswegs möchte auch möchte ich mein Beitrag als Entschuldigung oder Freibrief für die Sextouristen verstanden wissen, wohl möchte ich mein Unbehagen und die trotzdem vorhanden Ungereimten bezüglich dieses Phänomens erklären. Ob es den beschriebenen Zusammenhang zwischen der Bewertung der Freier und unserem eigenen verdrängtem Unbewußten gibt, kann ich zwar nicht im sinne eines wissenschaftlichen Beweis an dieser stelle darlegen, wohl aber ist der Zusammenhang zwischen Reichtum und Armut in der Welt unbestritten!<br />
Aber egal, ob ich da nun mit recht habe oder nicht, einig sind wir uns anscheiend in der Beurteilung, das eine der Gründübel und Quellen für die Massenprostitution in der dritten Welt, die vorherrschende Armut ist. Und warscheinlich sind wir uns einig darin, daß die Beseitigung der dritterweltprostitution  dauerhaft wohl nur durch die Beseitigung der dortigen Armut erfolgreich vorangetrieben werden kann. Sind die Menschen ihre Armut ersteinmal entronnen sind auch nicht mehr auf die Einnahmen  durch Prostitution angewiesen bzw. die dann noch vorhandene Prostitution ist dann so teuer, daß es nicht mehr lohnt deswegen dorthin zu fahren. Bis zum heutigen Tage ist es bitter Realität, daß pro Stunde mehrere 100 Kinder auf diese Welt an Hunger oder durch hungerbedingte Begleitumstände sterben. Und darüber regt sich nun mal niemand im besonderen auf, und das bißchen Geld das dann hin und wieder zu Weihnachten gespendet wird, soll wohl auch der beruhigung des eigenen schlechten Gewissen dienen, reicht aufjedenfall nicht aus, als das denn damit die Problemen der Welt wie zum Beispiel der Hunger ausgerottet werden könnte. Und glaube mir, auf der ganzen Welt müßte niemand verhungern, die Nahrung ist vorhanden, kommt halt nicht an, oder es werden andere prioritäten gesetzt. Und das hat schon viel mit den politischen enstcheidungen des &#8220;Westens&#8221; zu tun. Das die weit verbreitet Armut mit auch noch vielen anderen Dingen zusammenhängt, wie Du ja darlegst, ist unbezweifelbar  richtig, meine Festellung, daß die Armut in der Welt nicht auf uns alleine zurückgeht, wir aber auch mit unsere Lebensweise zu sehen ist, ist genauso richtig. An dieser stelle müßten wir dann aber wohl so in &#8220;Grundsatzdiskussionen&#8221; einsteigen, daß ich befürchte, das wir vom Thema total abkommen.<br />
Ob und wie unser Bild vom Sextouristen letztendlich zustande kommt, wäre mir letztendlich auch egal, wenn ein weg gefunden werden könnte, wie man Hunger und Elend und damit auch der Armutsprostitution aus der Welt bekommt.<br />
bluewalker</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://www.realthailand.info/girls-from-thailand-meine-ersten-erfahrungen/#comment-3819</link>
		<author>Michael</author>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 15:51:58 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.realthailand.info/girls-from-thailand-meine-ersten-erfahrungen/#comment-3819</guid>
		<description>@bluewalker
Du hast absolut Recht: Durch den Sextourismus kann man sehr viel über die Natur des Menschen erfahren – und darüber, in welcher Verfassung die Beziehungen von Frauen und Männern sind. Ich zumindest habe durch die Auseinandersetzung mit diesem Thema viel dazu gelernt.

Der Mensch sucht im anderen Geschlecht ein Pendant. Und je weniger ich mir selbst Wert bin, desto weniger soll auch meine Partnerin Wert sein. 
Sprich: 
Die Männer gehen nach Thailand, weil es da billig ist (und sie sich mehr selbst nicht wert sind).
Und dann haben sie eine „billige Frau“ und können sie aus genau diesem Grunde dann aber auch nicht wertschätzen. 

Nirgends (und ich habe viele Foren durchstöbert) ist von Frauen die Rede. Nur von gekauften Tanten, Bar-Mädels, Thaistuten, Weibern oder auch mal von der Kleinen. 
Und die westlichen Frauen sind alle Zicken. 

Doch eines ist den Männern nicht klar: Sie sprechen ausschließlich nur von sich selbst und von dem, wie sie sich selbst sehen. Hier greift deine Spiegeltheorie nämlich perfekt. 

Denn nur wenn ich mich selbst als einen nicht liebenswerten „Onkel“ sehe, suche ich mir „eine gemietete Tante zum Vögeln“. 
Nur wenn ich mich selbst als nicht vollwertigen Mann ansehe, suche ich mir eine nicht vollwertige Frau – ein Bargirl, ein Thai-Mädel, eine Kleine, eine Thaistute, ein Weib usw. 

Mir ist durch das Lesen in den Foren eines klar geworden:
Die Männer bringen sich selbst keine Wertschätzung im Leben entgegen und deswegen können sie es ihrer Partnerin gegenüber auch nicht. 

Umgekehrt kann nur, wenn ich mich selbst als wertvoll ansehe und meine Partnerin ebenfalls, eine glückliche Beziehung entstehen. 
Es fängt aber nicht bei der Frau an, sondern bei meiner Einstellung mir selbst gegenüber.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@bluewalker<br />
Du hast absolut Recht: Durch den Sextourismus kann man sehr viel über die Natur des Menschen erfahren – und darüber, in welcher Verfassung die Beziehungen von Frauen und Männern sind. Ich zumindest habe durch die Auseinandersetzung mit diesem Thema viel dazu gelernt.</p>
<p>Der Mensch sucht im anderen Geschlecht ein Pendant. Und je weniger ich mir selbst Wert bin, desto weniger soll auch meine Partnerin Wert sein.<br />
Sprich:<br />
Die Männer gehen nach Thailand, weil es da billig ist (und sie sich mehr selbst nicht wert sind).<br />
Und dann haben sie eine „billige Frau“ und können sie aus genau diesem Grunde dann aber auch nicht wertschätzen. </p>
<p>Nirgends (und ich habe viele Foren durchstöbert) ist von Frauen die Rede. Nur von gekauften Tanten, Bar-Mädels, Thaistuten, Weibern oder auch mal von der Kleinen.<br />
Und die westlichen Frauen sind alle Zicken. </p>
<p>Doch eines ist den Männern nicht klar: Sie sprechen ausschließlich nur von sich selbst und von dem, wie sie sich selbst sehen. Hier greift deine Spiegeltheorie nämlich perfekt. </p>
<p>Denn nur wenn ich mich selbst als einen nicht liebenswerten „Onkel“ sehe, suche ich mir „eine gemietete Tante zum Vögeln“.<br />
Nur wenn ich mich selbst als nicht vollwertigen Mann ansehe, suche ich mir eine nicht vollwertige Frau – ein Bargirl, ein Thai-Mädel, eine Kleine, eine Thaistute, ein Weib usw. </p>
<p>Mir ist durch das Lesen in den Foren eines klar geworden:<br />
Die Männer bringen sich selbst keine Wertschätzung im Leben entgegen und deswegen können sie es ihrer Partnerin gegenüber auch nicht. </p>
<p>Umgekehrt kann nur, wenn ich mich selbst als wertvoll ansehe und meine Partnerin ebenfalls, eine glückliche Beziehung entstehen.<br />
Es fängt aber nicht bei der Frau an, sondern bei meiner Einstellung mir selbst gegenüber.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://www.realthailand.info/girls-from-thailand-meine-ersten-erfahrungen/#comment-3818</link>
		<author>Michael</author>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 15:45:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.realthailand.info/girls-from-thailand-meine-ersten-erfahrungen/#comment-3818</guid>
		<description>@bluewalker

Ich habe einige Zeit gebraucht, um über deinen Beitrag nachzudenken. Dann habe ich mich auf die Suche nach Informationen gemacht, habe in vielen anderen Foren gelesen und habe eine Dokumentation über Thailand auf Arte gesehen. Mein Bild ist jetzt ein völlig anderes.

Und so kann ich eigentlich nur sagen: Es liegt nicht in erster Linie an der Güterverteilung in der Welt, sondern an der Güterverteilung in Thailand selbst. Die Menschen in Thailand werden wie in allen armen Ländern von oben ausgesaugt. 
Es gibt eine sehr große Anzahl unermesslich reicher Leute in Thailand und sehr, sehr viele arme Leute. Dazwischen gibt es so gut wie nichts.
Und wenn man an die Güterverteilung denkt, dann sollte man als allererstes ganz oben an die Tür klopfen, wo zig Milliarden gehortet werden.

Die Probleme in Thailand sind hausgemacht. Seit 1932 gab es 57 Regierungen – und die jetzige wird es auch nicht lange machen (Infos unter www.schoenes-thailand.de). Das ist der wahre Grund für die Zustände in Thailand. Und die Prostitution ist ein solch wichtiger Wirtschaftszweig, an der so viele Leute mitverdienen, dass kein Interesse besteht, die Güter zumindest den Frauen gegenüber gerechter zu verteilen oder für Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann zu sorgen. So viel zu meinen Recherchen, die sehr aufschlussreich waren.

Und von der kollektiven Schuld der Menschen im Westen halte ich auch nichts. 
Wenn der Reiche an der Armut des anderen schuld ist (weil er ihm die Güter wegnimmt), ist der Gesunde an der Krankheit des anderen schuld (weil er ihm die Ärzte wegnimmt) und der Gebildete hat Schuld an der Dummheit der anderen (weil er ihm die Lehrer wegnimmt) usw…
Es gibt im Leben Selbstverantwortung.

Kein Mensch kann etwas dafür in welche Gesellschaft er hineingeboren wurde.
Und wir haben das Glück oder auch das Pech im Westen zu leben. Denn ist es so ein großes Glück? Sind nicht die meisten Menschen ausgebrannt, leiden an Depressionen, Burnout und Stresskrankheiten? 
Denn alles hat seinen Preis. Auf uns lastet ein großer Leistungsdruck, dem viele nicht mehr standhalten können. Ich denke nicht, dass so viele Thailänder unter diesen Umständen mit uns tauschen wollen. 

Daher funktioniert das mit dem Vorhalten des Spiegels meiner Ansicht nach nicht. Die Leute im Westen müssen auch schauen wo sie bleiben. Und außerdem sind die fetten Jahre ohnehin vorbei, jedes vierte Kind in Deutschland lebt unter der Armutsgrenze.

Und wie willst du den Frauen den Spiegel im Verhalten eines Sextouristen vorhalten? Was soll sie daran erkennen an eigenem Fehlverhalten? Sie sieht nur eines und das ist der Ausverkauf ihres eigenen Geschlechts, der Verlust der Würde der Frau, die Unterdrückung und die Sicht auf die Frau als Gebrauchsgegenstand usw… (Du merkst, ich habe am Wochenende mit Frauen diskutiert, aber ich kann sie verstehen.)
Nicht immer, wenn man sich über etwas aufregt, heißt das, dass uns ein Spiegel der eigenen Schuld vorgehalten wird. 
Wenn ich mich über die Misshandlung eines Menschen aufrege, dann hat das nichts mit meinem eigenen Verhalten zu tun, sondern mit meiner Vorstellung von gut und böse.

Für mich gibt es keine unbewusste kollektive Schuld, nur eine individuelle Schuld eines Einzelnen, der bewusst Unrecht tut. Und ich glaube, dass es jedem hier bewusst ist, dass dieses nach Thailand fahren zur Lustbefriedigung moralisch eigentlich nicht okay ist, weil er es wie du sagst zum einen aus Triebbefriedigung tut (wie auf der Reeperbahn), aber er es vor allem deswegen tut, weil es halt saubillig ist. Und da ist die Moral dann völlig wurst, Hauptsache billig.

Und diese Billigheimer sehen dann eben auch aus wie Billigheimer. Dass die Männer zum größten Teil nicht die leckersten sind liegt in der Natur der Sache. 
Hier auf der Seite kann man ja auch ein kurzes Video sehen: http://www.realthailand.info/sex-geld-oder-liebe
Und dieses Bild bestätigt jeder, der mal in einem Sextouristen-Bomber gesessen hat.

Natürlich sollte man nicht ausschließlich vom Äußeren auf die inneren Werte schließen, wobei ich mittlerweile festgestellt habe, dass der Grundsatz „Innen wie Außen“ meist zutrifft – und der Mensch sich generell eher äußerlich gehen lässt, wenn innerlich etwas nicht in Ordnung ist mit ihm.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@bluewalker</p>
<p>Ich habe einige Zeit gebraucht, um über deinen Beitrag nachzudenken. Dann habe ich mich auf die Suche nach Informationen gemacht, habe in vielen anderen Foren gelesen und habe eine Dokumentation über Thailand auf Arte gesehen. Mein Bild ist jetzt ein völlig anderes.</p>
<p>Und so kann ich eigentlich nur sagen: Es liegt nicht in erster Linie an der Güterverteilung in der Welt, sondern an der Güterverteilung in Thailand selbst. Die Menschen in Thailand werden wie in allen armen Ländern von oben ausgesaugt.<br />
Es gibt eine sehr große Anzahl unermesslich reicher Leute in Thailand und sehr, sehr viele arme Leute. Dazwischen gibt es so gut wie nichts.<br />
Und wenn man an die Güterverteilung denkt, dann sollte man als allererstes ganz oben an die Tür klopfen, wo zig Milliarden gehortet werden.</p>
<p>Die Probleme in Thailand sind hausgemacht. Seit 1932 gab es 57 Regierungen – und die jetzige wird es auch nicht lange machen (Infos unter <a href="http://www.schoenes-thailand.de" rel="nofollow">www.schoenes-thailand.de</a>). Das ist der wahre Grund für die Zustände in Thailand. Und die Prostitution ist ein solch wichtiger Wirtschaftszweig, an der so viele Leute mitverdienen, dass kein Interesse besteht, die Güter zumindest den Frauen gegenüber gerechter zu verteilen oder für Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann zu sorgen. So viel zu meinen Recherchen, die sehr aufschlussreich waren.</p>
<p>Und von der kollektiven Schuld der Menschen im Westen halte ich auch nichts.<br />
Wenn der Reiche an der Armut des anderen schuld ist (weil er ihm die Güter wegnimmt), ist der Gesunde an der Krankheit des anderen schuld (weil er ihm die Ärzte wegnimmt) und der Gebildete hat Schuld an der Dummheit der anderen (weil er ihm die Lehrer wegnimmt) usw…<br />
Es gibt im Leben Selbstverantwortung.</p>
<p>Kein Mensch kann etwas dafür in welche Gesellschaft er hineingeboren wurde.<br />
Und wir haben das Glück oder auch das Pech im Westen zu leben. Denn ist es so ein großes Glück? Sind nicht die meisten Menschen ausgebrannt, leiden an Depressionen, Burnout und Stresskrankheiten?<br />
Denn alles hat seinen Preis. Auf uns lastet ein großer Leistungsdruck, dem viele nicht mehr standhalten können. Ich denke nicht, dass so viele Thailänder unter diesen Umständen mit uns tauschen wollen. </p>
<p>Daher funktioniert das mit dem Vorhalten des Spiegels meiner Ansicht nach nicht. Die Leute im Westen müssen auch schauen wo sie bleiben. Und außerdem sind die fetten Jahre ohnehin vorbei, jedes vierte Kind in Deutschland lebt unter der Armutsgrenze.</p>
<p>Und wie willst du den Frauen den Spiegel im Verhalten eines Sextouristen vorhalten? Was soll sie daran erkennen an eigenem Fehlverhalten? Sie sieht nur eines und das ist der Ausverkauf ihres eigenen Geschlechts, der Verlust der Würde der Frau, die Unterdrückung und die Sicht auf die Frau als Gebrauchsgegenstand usw… (Du merkst, ich habe am Wochenende mit Frauen diskutiert, aber ich kann sie verstehen.)<br />
Nicht immer, wenn man sich über etwas aufregt, heißt das, dass uns ein Spiegel der eigenen Schuld vorgehalten wird.<br />
Wenn ich mich über die Misshandlung eines Menschen aufrege, dann hat das nichts mit meinem eigenen Verhalten zu tun, sondern mit meiner Vorstellung von gut und böse.</p>
<p>Für mich gibt es keine unbewusste kollektive Schuld, nur eine individuelle Schuld eines Einzelnen, der bewusst Unrecht tut. Und ich glaube, dass es jedem hier bewusst ist, dass dieses nach Thailand fahren zur Lustbefriedigung moralisch eigentlich nicht okay ist, weil er es wie du sagst zum einen aus Triebbefriedigung tut (wie auf der Reeperbahn), aber er es vor allem deswegen tut, weil es halt saubillig ist. Und da ist die Moral dann völlig wurst, Hauptsache billig.</p>
<p>Und diese Billigheimer sehen dann eben auch aus wie Billigheimer. Dass die Männer zum größten Teil nicht die leckersten sind liegt in der Natur der Sache.<br />
Hier auf der Seite kann man ja auch ein kurzes Video sehen: <a href="http://www.realthailand.info/sex-geld-oder-liebe" rel="nofollow"></a><a href='http://www.realthailand.info/sex-geld-oder-liebe'>http://www.realthailand.info/sex-geld-oder-liebe</a><br />
Und dieses Bild bestätigt jeder, der mal in einem Sextouristen-Bomber gesessen hat.</p>
<p>Natürlich sollte man nicht ausschließlich vom Äußeren auf die inneren Werte schließen, wobei ich mittlerweile festgestellt habe, dass der Grundsatz „Innen wie Außen“ meist zutrifft – und der Mensch sich generell eher äußerlich gehen lässt, wenn innerlich etwas nicht in Ordnung ist mit ihm.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: bluewalker</title>
		<link>http://www.realthailand.info/girls-from-thailand-meine-ersten-erfahrungen/#comment-3781</link>
		<author>bluewalker</author>
		<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 09:38:44 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.realthailand.info/girls-from-thailand-meine-ersten-erfahrungen/#comment-3781</guid>
		<description>@Michael

in den letzten beiden tagen hab ich mir nochmals verstärkt Gedanken gemacht über die Rolle der sogennanten Sextouristen bzw., denn die vielen widersprüchlichen Aspekten die da in diesen Zusammenhang auftauchen machen es irgendwie extrem schwierig die Dinge einzuordnen, wenigstens mir geht es bei diesem Thema so. 

Was ja eigentlich auffält ist, daß ja die Inannspruchnahme von Liebesdienste je nachdem wer das wo macht anscheined stark unterschiedlich bewertet wird. In Deutschland würde sich kaum einer darüber aufregen, daß es die Reeperbahn gibt und da viele Männer hingehen. Ein Freier innerhalbs Deutschland ist zwar nicht unbedingt ein Aushängeschild, aber die soziale Ächtung, die soziale Ablehnung hält sich doch sehr in Grenzen. Im Puff zu gehen, ist eher so ne Art Kavaliersdelikt, kann schon mal passieren, nicht wirklich schlimm und sein Image ist auch nicht gleich gänzlich zerstört. Ganz anders hingegen die Projektion hinsichtlich der Sextouristen. Hier ist sehr wohl eine starke soziale Verachtung und Ablehnung verbunden, die Bilder die über diese leute in den Köpfen der Bevölkerung herumgeistern haben eher monsterhafte Züge, dickbäugige, zabberende, fette,  trieffende Ekelpackete werden damit sugerriert. Diese äußeren Attribute sollen dann wohl einhergehen, mit niedrigsten inneren Charakterzügen! Perverse, gierige, abartige Idioten, ohne Herz und Verstand, dürfte in etwa das Bild sein, was sich Herr Normalmeier so in etwa macht. Aber ist das wirklich so? Sehen diese Leute wirklich so aus? Haben die wirklich verbreitet solche Eigenschaften? Ich glaube nicht um ehrlich zu sein, ich glaube, die sind uns viel ähnlicher als uns lieb ist. Meistens sind das Leute, die man sich genauso gut bei sich in die Kneipe um die Ecke vorstellen kann, also Leute wie Du und Ich! Wenn sich das so verhält, also wenn das keine perversen Monster sind, und wenn die eh etwas tum, was in Deutschland auch viel tun, warum werden die dann – wenigstens vergleichsweise – so negativ überzeichnet, ja grade zu gehasst? 

Ich glaube die Erklärung hierfür liegt darin, daß diese Leute etwas tun, was wir alle in gewisser Weise ganz ähnlich tun, nur die tun es ganz offensichtlich. Was ich damit meine versuche ich zu erläutern. Das wir so reich sind – wenigsten Gesamtgesselschaftlich betrachtet, hat ja sehr viel damit zu tun, daß andere Länder sehr arm sind. Ich möchte sogar behaupten, daß es eine starke Korrelation zwischen unseren Reichtum und deren Armut gibt. Das eine also das andere bedingt und vorraussetzt. Meistens bleibt uns dieser Zusammenhang im täglichen Leben verborgen, um zu viele Ecken läuft dieses Spiel, zu nebulös sind die wahren Zusammenhängen verschleiert. Obwohl die meistens von uns eine dumpfe Ahnung hat, das der Hunger in der Welt etwas mit unsere Verschwendungssucht zu tun, bleibt es allermeistens eben nur bei dieser dunklen undefinierbaren Ahnung, klar deutlich wird das meistens nicht. Nur ganz selten – wie letztens als auf der einen Seite die Menschen  bedingt durch Lebensmittelknappheit an Hunger sterben und es zu regelrechte Hungerrevolte kam und gleichzeitig wir offenbar immer mehr Kalorien in unsere Bezintanks verbrauchen – uns also anscheindend wichtiger ist, billig und viel Autofahren zu können, auch wenn dafür irgendwo weit weg Menschen verhungern müssen. Nur in solchen Fällen – wo es aber ja auch keine weltweiter Aufschrei deswegen gegeben hat – nur in solchen Fällen blitz ganz kurz dieser Zusammenhang zwischen globaler Ausbeutung und Unterdrückung bzw. zwischen die Gründe für Armut und Reichtum in dieser Welt auf und dringt uns etwas tiefer ins Gedächntnis als sonst üblich. Diesen Zusammanhang zu negieren bzw. duch unsere passivität und durch die fehlende Bereitschaft uns mit diesen unangehehnemn Dingen zu beschäftigen ( denn dies würde ja die Bereitschaft auf Teile unseres Wohlstands zu verzichten, und da sind wir sicherlich überhaupt nicht bereit zu, selbst wenn das der Tod millionen von Menschen bedeutet ) führt dazu das wir diese Zusammanhänge zu tiefst aus unserem Bewußtsein verdrängen und verleugnen müssen. Was hat nun „unser“ Sextourist  damit zu tun? Der Sextourist  fährt in die dritte Welt und beutet die Menschen auf grund iher wirtschaftlich Not ungeniert und deutlich sichtbar ohne Umwege aus. Dadaurch, daß er dies macht, hält er uns ein Spiegel vor. Er macht im kleinen und ganz direkt, was wir im Großen in gesselschaftlichen Maßstäben auch machen, nur wir machen es viel versteckter. Ich glaube wir hassen die Sextouristen nicht so sehr, für das was er tut, sondern dafür das er es so offen tut und uns damit unbewußt etwas über uns selber mitteilt,was wir partout nicht sehen wollen. Wenn wir uns dann hier als gute Bürger moralisch darüber entrüsten über den Sextouristen haftet da natürlich auch sehr viel Scheinheiligkeit und Pharizäertum dran. Ich möchte an dieser stelle den Sextourismus trotzdem nicht gut reden, wohl aber darauf hinweisen, daß die Lösung des Problems m.E.n. nicht darin besteht den Sextourismus auszurotten, sonder die Lösung des Problems besteht darin, eine gerechtere Welt zu schaffen und anfangen die Güter dieser Welt gerecht aufzuteilen.
bluewalker</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael</p>
<p>in den letzten beiden tagen hab ich mir nochmals verstärkt Gedanken gemacht über die Rolle der sogennanten Sextouristen bzw., denn die vielen widersprüchlichen Aspekten die da in diesen Zusammenhang auftauchen machen es irgendwie extrem schwierig die Dinge einzuordnen, wenigstens mir geht es bei diesem Thema so. </p>
<p>Was ja eigentlich auffält ist, daß ja die Inannspruchnahme von Liebesdienste je nachdem wer das wo macht anscheined stark unterschiedlich bewertet wird. In Deutschland würde sich kaum einer darüber aufregen, daß es die Reeperbahn gibt und da viele Männer hingehen. Ein Freier innerhalbs Deutschland ist zwar nicht unbedingt ein Aushängeschild, aber die soziale Ächtung, die soziale Ablehnung hält sich doch sehr in Grenzen. Im Puff zu gehen, ist eher so ne Art Kavaliersdelikt, kann schon mal passieren, nicht wirklich schlimm und sein Image ist auch nicht gleich gänzlich zerstört. Ganz anders hingegen die Projektion hinsichtlich der Sextouristen. Hier ist sehr wohl eine starke soziale Verachtung und Ablehnung verbunden, die Bilder die über diese leute in den Köpfen der Bevölkerung herumgeistern haben eher monsterhafte Züge, dickbäugige, zabberende, fette,  trieffende Ekelpackete werden damit sugerriert. Diese äußeren Attribute sollen dann wohl einhergehen, mit niedrigsten inneren Charakterzügen! Perverse, gierige, abartige Idioten, ohne Herz und Verstand, dürfte in etwa das Bild sein, was sich Herr Normalmeier so in etwa macht. Aber ist das wirklich so? Sehen diese Leute wirklich so aus? Haben die wirklich verbreitet solche Eigenschaften? Ich glaube nicht um ehrlich zu sein, ich glaube, die sind uns viel ähnlicher als uns lieb ist. Meistens sind das Leute, die man sich genauso gut bei sich in die Kneipe um die Ecke vorstellen kann, also Leute wie Du und Ich! Wenn sich das so verhält, also wenn das keine perversen Monster sind, und wenn die eh etwas tum, was in Deutschland auch viel tun, warum werden die dann – wenigstens vergleichsweise – so negativ überzeichnet, ja grade zu gehasst? </p>
<p>Ich glaube die Erklärung hierfür liegt darin, daß diese Leute etwas tun, was wir alle in gewisser Weise ganz ähnlich tun, nur die tun es ganz offensichtlich. Was ich damit meine versuche ich zu erläutern. Das wir so reich sind – wenigsten Gesamtgesselschaftlich betrachtet, hat ja sehr viel damit zu tun, daß andere Länder sehr arm sind. Ich möchte sogar behaupten, daß es eine starke Korrelation zwischen unseren Reichtum und deren Armut gibt. Das eine also das andere bedingt und vorraussetzt. Meistens bleibt uns dieser Zusammenhang im täglichen Leben verborgen, um zu viele Ecken läuft dieses Spiel, zu nebulös sind die wahren Zusammenhängen verschleiert. Obwohl die meistens von uns eine dumpfe Ahnung hat, das der Hunger in der Welt etwas mit unsere Verschwendungssucht zu tun, bleibt es allermeistens eben nur bei dieser dunklen undefinierbaren Ahnung, klar deutlich wird das meistens nicht. Nur ganz selten – wie letztens als auf der einen Seite die Menschen  bedingt durch Lebensmittelknappheit an Hunger sterben und es zu regelrechte Hungerrevolte kam und gleichzeitig wir offenbar immer mehr Kalorien in unsere Bezintanks verbrauchen – uns also anscheindend wichtiger ist, billig und viel Autofahren zu können, auch wenn dafür irgendwo weit weg Menschen verhungern müssen. Nur in solchen Fällen – wo es aber ja auch keine weltweiter Aufschrei deswegen gegeben hat – nur in solchen Fällen blitz ganz kurz dieser Zusammenhang zwischen globaler Ausbeutung und Unterdrückung bzw. zwischen die Gründe für Armut und Reichtum in dieser Welt auf und dringt uns etwas tiefer ins Gedächntnis als sonst üblich. Diesen Zusammanhang zu negieren bzw. duch unsere passivität und durch die fehlende Bereitschaft uns mit diesen unangehehnemn Dingen zu beschäftigen ( denn dies würde ja die Bereitschaft auf Teile unseres Wohlstands zu verzichten, und da sind wir sicherlich überhaupt nicht bereit zu, selbst wenn das der Tod millionen von Menschen bedeutet ) führt dazu das wir diese Zusammanhänge zu tiefst aus unserem Bewußtsein verdrängen und verleugnen müssen. Was hat nun „unser“ Sextourist  damit zu tun? Der Sextourist  fährt in die dritte Welt und beutet die Menschen auf grund iher wirtschaftlich Not ungeniert und deutlich sichtbar ohne Umwege aus. Dadaurch, daß er dies macht, hält er uns ein Spiegel vor. Er macht im kleinen und ganz direkt, was wir im Großen in gesselschaftlichen Maßstäben auch machen, nur wir machen es viel versteckter. Ich glaube wir hassen die Sextouristen nicht so sehr, für das was er tut, sondern dafür das er es so offen tut und uns damit unbewußt etwas über uns selber mitteilt,was wir partout nicht sehen wollen. Wenn wir uns dann hier als gute Bürger moralisch darüber entrüsten über den Sextouristen haftet da natürlich auch sehr viel Scheinheiligkeit und Pharizäertum dran. Ich möchte an dieser stelle den Sextourismus trotzdem nicht gut reden, wohl aber darauf hinweisen, daß die Lösung des Problems m.E.n. nicht darin besteht den Sextourismus auszurotten, sonder die Lösung des Problems besteht darin, eine gerechtere Welt zu schaffen und anfangen die Güter dieser Welt gerecht aufzuteilen.<br />
bluewalker</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: bluewalker</title>
		<link>http://www.realthailand.info/girls-from-thailand-meine-ersten-erfahrungen/#comment-3769</link>
		<author>bluewalker</author>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 15:23:10 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.realthailand.info/girls-from-thailand-meine-ersten-erfahrungen/#comment-3769</guid>
		<description>@Michael


angegriffen vielleicht nicht so direkt, wohl aber hat mich dieser weiter oben von mir schon erwähnte Statement etwas irritiert, als das ich glaube, daß sich eine Bejahung dieser Deiner Vermutung sich einegetlich absolut ausschließt, wenigstens dann wenn meine Ansichten ehrlich gemeint sind. Umgekehrt wenn ich das bejahen würde, könnte ich kaum noch das glauben was ich hier alles geschrieben habe. Von daher klang es irgendwie etwas absurd für mich. Das heißt aber nicht, daß ich ein Heiliger bin, oder mich für was besseres halte. Ich habe genauso meine Empfindungen, und wenn da morgens auf der Hotelterasse beim Frühstücken eine absolut attraktive, nette wunderschöne Dame vorbeispaziert und mir zuruft "500 Bath, one take" komme ich zwar nicht ins Wanken, was meine Grundsätzen angeht, wohl aber löst diese Vorstellung auch bei mir nicht unbedingt ekel aus. Hatte auch im Velaufe meiner dortigen Aufenthalte immer wieder richtig nette Unterhaltungen mit Damen vom Gewerbe, die sind schon oft auch ziemlich nett, wenigstens mir gegenüber war es oft so. Und die sind auch nicht beleidigt oder Lächeln nicht mehr, wenn man ihnen klar gemacht hat, das man gewisse Dienste nicht in Anspruch nehmen möchte. Aber auch die sogenannten Hard-core Sextouristen, sind ja nicht alle automatisch Arschlöcher, nur alleine deswegen schon, weil es ihnen anscheinend an vernünftigen Alternativen ihren Sexualtrieben auszuleben fehlt. Oft sind das auch richtig nette Typen, von den Aunahmen die es sicherlich auch gibt mal abgesehen. Was ich sicherlich ohne wenn und aber verurteile ist, wenn es in Richtung Kriminalität oder auch wenn Kinder oder Minderjährige betroffen sind. Da hört dann wirklich jedes Verständnis auf! 
Ansonsten aber versuche ich mich genauso, wie ich mich gegen das Vorurteil der Sextouristen abgrenze, daß die Prostituirten das alles aus Spaß oder Faulheit machen, genauso gegen die Vorstellung Alle sextouristen sind ekelhafte Schweine! Es geschiet ja auch viel Gutes mit dem Geld, viele diese Frauen können ganze Familien im Hintergrund dadurch versorgen. Und natürlich ist es immer noch besser, wenn Männer die vielleicht sonst kein Bein auf die erde bekommen, wenigstens so Gelegenheit haben ihre affektiven Staus auszuleben und damit abzubauen. Besser jedenfalls als wenn sich das dann möglichweise einestages in unkontrolierten Gewalttaten niederschlägt. Wen man das Ganze irgendwie für sich "gerecht" einordnen möchte, gibt es sich sehr viele Aspekte hier zu berücksichtigen. Kurze griffige einfache erklärunge und Parolen bringen es hier nicht.

Diese Bibelamerikaner - die ich erwähnt habe -  haben sich da wirklich in einem halbkreis hingestellt, und laut bibilsprüche- lammentierend durch die Gegen gebrüllt. Ich habe nur gedacht, wenn die Thais bis jetzt noch nicht glauben, das wir alle "ting tong" sind, spätestens jetzt wird selbst der letzte dies denken. Ich habe mich jedenfalls sehr geniert für dies Selbsernannte Heilsbringer.

Zu deiner Frage, was man denn so in Pattaya machen kann, außer sich in und mit sex zu beschäftigen, zeigt glaube ich, daß du noch nie dort warst. Es gibt dort auch alles was es in einem ganz "normalen" Ferienort auch gibt. Aber vor allem gibt es dort eine wunderbar funktionierende Infrastruktur, gute Verkehrsanbindungen, Meer, Sand, Sonnen, und man kann ja auch ganz normal in restaurants, Kneipen, Discos etc. reingehen.
Mein normaler Tag dort, begann meistens ziemlich früh, da ich ein Frühaufsteher bin. Meistens habe ich schon gegen 7 früh einen ersten spaziergang beim sonenaufgang entlang des strandes gemacht. Nach dem Frühstück meistens gesonnt und am nachmittag immer 15-20 km gelaufen (ich bin nämlich ein passionierte Marathon-läufer) Zwischendurch in irgeneiner dieser vielen Imbissbuden was essen gegangen. Oft auch irgendwo traditionelle Massage genossen, abends noch auf ein Bier, schoppen etc. Und natürlich immer wieder Leute kennengelernt, ein Plausch hier einer da, ohne jede Absicht. Oder mal nach Bangkok fahren etc.etc...glaube mir zwei drei wochen sind nicht solange, daß man die nicht ganz locker ohne Langweile (auch ohne sex) rumkriegen würde. 
bluewalker</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael</p>
<p>angegriffen vielleicht nicht so direkt, wohl aber hat mich dieser weiter oben von mir schon erwähnte Statement etwas irritiert, als das ich glaube, daß sich eine Bejahung dieser Deiner Vermutung sich einegetlich absolut ausschließt, wenigstens dann wenn meine Ansichten ehrlich gemeint sind. Umgekehrt wenn ich das bejahen würde, könnte ich kaum noch das glauben was ich hier alles geschrieben habe. Von daher klang es irgendwie etwas absurd für mich. Das heißt aber nicht, daß ich ein Heiliger bin, oder mich für was besseres halte. Ich habe genauso meine Empfindungen, und wenn da morgens auf der Hotelterasse beim Frühstücken eine absolut attraktive, nette wunderschöne Dame vorbeispaziert und mir zuruft &#8220;500 Bath, one take&#8221; komme ich zwar nicht ins Wanken, was meine Grundsätzen angeht, wohl aber löst diese Vorstellung auch bei mir nicht unbedingt ekel aus. Hatte auch im Velaufe meiner dortigen Aufenthalte immer wieder richtig nette Unterhaltungen mit Damen vom Gewerbe, die sind schon oft auch ziemlich nett, wenigstens mir gegenüber war es oft so. Und die sind auch nicht beleidigt oder Lächeln nicht mehr, wenn man ihnen klar gemacht hat, das man gewisse Dienste nicht in Anspruch nehmen möchte. Aber auch die sogenannten Hard-core Sextouristen, sind ja nicht alle automatisch Arschlöcher, nur alleine deswegen schon, weil es ihnen anscheinend an vernünftigen Alternativen ihren Sexualtrieben auszuleben fehlt. Oft sind das auch richtig nette Typen, von den Aunahmen die es sicherlich auch gibt mal abgesehen. Was ich sicherlich ohne wenn und aber verurteile ist, wenn es in Richtung Kriminalität oder auch wenn Kinder oder Minderjährige betroffen sind. Da hört dann wirklich jedes Verständnis auf!<br />
Ansonsten aber versuche ich mich genauso, wie ich mich gegen das Vorurteil der Sextouristen abgrenze, daß die Prostituirten das alles aus Spaß oder Faulheit machen, genauso gegen die Vorstellung Alle sextouristen sind ekelhafte Schweine! Es geschiet ja auch viel Gutes mit dem Geld, viele diese Frauen können ganze Familien im Hintergrund dadurch versorgen. Und natürlich ist es immer noch besser, wenn Männer die vielleicht sonst kein Bein auf die erde bekommen, wenigstens so Gelegenheit haben ihre affektiven Staus auszuleben und damit abzubauen. Besser jedenfalls als wenn sich das dann möglichweise einestages in unkontrolierten Gewalttaten niederschlägt. Wen man das Ganze irgendwie für sich &#8220;gerecht&#8221; einordnen möchte, gibt es sich sehr viele Aspekte hier zu berücksichtigen. Kurze griffige einfache erklärunge und Parolen bringen es hier nicht.</p>
<p>Diese Bibelamerikaner - die ich erwähnt habe -  haben sich da wirklich in einem halbkreis hingestellt, und laut bibilsprüche- lammentierend durch die Gegen gebrüllt. Ich habe nur gedacht, wenn die Thais bis jetzt noch nicht glauben, das wir alle &#8220;ting tong&#8221; sind, spätestens jetzt wird selbst der letzte dies denken. Ich habe mich jedenfalls sehr geniert für dies Selbsernannte Heilsbringer.</p>
<p>Zu deiner Frage, was man denn so in Pattaya machen kann, außer sich in und mit sex zu beschäftigen, zeigt glaube ich, daß du noch nie dort warst. Es gibt dort auch alles was es in einem ganz &#8220;normalen&#8221; Ferienort auch gibt. Aber vor allem gibt es dort eine wunderbar funktionierende Infrastruktur, gute Verkehrsanbindungen, Meer, Sand, Sonnen, und man kann ja auch ganz normal in restaurants, Kneipen, Discos etc. reingehen.<br />
Mein normaler Tag dort, begann meistens ziemlich früh, da ich ein Frühaufsteher bin. Meistens habe ich schon gegen 7 früh einen ersten spaziergang beim sonenaufgang entlang des strandes gemacht. Nach dem Frühstück meistens gesonnt und am nachmittag immer 15-20 km gelaufen (ich bin nämlich ein passionierte Marathon-läufer) Zwischendurch in irgeneiner dieser vielen Imbissbuden was essen gegangen. Oft auch irgendwo traditionelle Massage genossen, abends noch auf ein Bier, schoppen etc. Und natürlich immer wieder Leute kennengelernt, ein Plausch hier einer da, ohne jede Absicht. Oder mal nach Bangkok fahren etc.etc&#8230;glaube mir zwei drei wochen sind nicht solange, daß man die nicht ganz locker ohne Langweile (auch ohne sex) rumkriegen würde.<br />
bluewalker</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://www.realthailand.info/girls-from-thailand-meine-ersten-erfahrungen/#comment-3766</link>
		<author>Michael</author>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 08:12:05 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.realthailand.info/girls-from-thailand-meine-ersten-erfahrungen/#comment-3766</guid>
		<description>@bluewalker

Sorry, wenn du dich angegriffen gefühlt hast durch meine Nachricht. 
Es hört sich danach an. Ich habe nichts was ich geschrieben habe böse oder süffisant gemeint, nur interessiert.
Denn ich kann mir schon vorstellen, dass man durch die Nähe und die Fürsorglichkeit von der du geschrieben hast, Lust auf „mehr“ verspürt. 
Ich persönlich stelle mir Pattaya halt nur ganz fürchterlich vor. Alleine was die Leute hier von den Russen und den englischen Hooligans, die dort als Meute einfallen, geschrieben haben, führt bei mir zur Gänsehaut.
Und ich denke, dass es für einen reflektierten Menschen wie dich wahrlich schönere Plätze in Thailand gibt. Und was die sexuelle Ausbeutung der Frauen angeht, hast du schon eine wie ich finde ganz klare Meinung, was ich persönlich gut finde. (Musste übrigens über die amerikanischen Moralprediger sehr lachen. Das ist wieder so typisch. Die mit ihrer Bigotteri, fürcherlich!! Man kann sie einfach null ernst nehmen!
Aber nach deinen Schilderungen kann ich mir schon vorstellen, was dich an dem Szenario reizt. Du hast da glaube ich – durch deine Ausbildung – eine gesunde Haltung und ein beneidenswertes Verständnis für die menschliche Existenz.
Ich habe dieses Verständnis glaube ich nicht. Ich würde darunter leiden, wenn ich jeden Tag Hardcore-Sextouristen um mich hätte und meinem Weltbild würde das glaube ich auch nicht gut tun. Wahrscheinlich mag ich ein blitz- und blankgeputztes Umfeld lieber. Wobei wir wieder beim Thema der Illusion sind.
Noch eine neugierige Frage: Was macht man denn die ganze Zeit in Pattaya, wenn man nicht wegen eines bestimmten Grundes hinfährt? Der Strand ist ja bombastisch hässlich…</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@bluewalker</p>
<p>Sorry, wenn du dich angegriffen gefühlt hast durch meine Nachricht.<br />
Es hört sich danach an. Ich habe nichts was ich geschrieben habe böse oder süffisant gemeint, nur interessiert.<br />
Denn ich kann mir schon vorstellen, dass man durch die Nähe und die Fürsorglichkeit von der du geschrieben hast, Lust auf „mehr“ verspürt.<br />
Ich persönlich stelle mir Pattaya halt nur ganz fürchterlich vor. Alleine was die Leute hier von den Russen und den englischen Hooligans, die dort als Meute einfallen, geschrieben haben, führt bei mir zur Gänsehaut.<br />
Und ich denke, dass es für einen reflektierten Menschen wie dich wahrlich schönere Plätze in Thailand gibt. Und was die sexuelle Ausbeutung der Frauen angeht, hast du schon eine wie ich finde ganz klare Meinung, was ich persönlich gut finde. (Musste übrigens über die amerikanischen Moralprediger sehr lachen. Das ist wieder so typisch. Die mit ihrer Bigotteri, fürcherlich!! Man kann sie einfach null ernst nehmen!<br />
Aber nach deinen Schilderungen kann ich mir schon vorstellen, was dich an dem Szenario reizt. Du hast da glaube ich – durch deine Ausbildung – eine gesunde Haltung und ein beneidenswertes Verständnis für die menschliche Existenz.<br />
Ich habe dieses Verständnis glaube ich nicht. Ich würde darunter leiden, wenn ich jeden Tag Hardcore-Sextouristen um mich hätte und meinem Weltbild würde das glaube ich auch nicht gut tun. Wahrscheinlich mag ich ein blitz- und blankgeputztes Umfeld lieber. Wobei wir wieder beim Thema der Illusion sind.<br />
Noch eine neugierige Frage: Was macht man denn die ganze Zeit in Pattaya, wenn man nicht wegen eines bestimmten Grundes hinfährt? Der Strand ist ja bombastisch hässlich…</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: bluewalker</title>
		<link>http://www.realthailand.info/girls-from-thailand-meine-ersten-erfahrungen/#comment-3760</link>
		<author>bluewalker</author>
		<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 15:17:32 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.realthailand.info/girls-from-thailand-meine-ersten-erfahrungen/#comment-3760</guid>
		<description>@michael


noch ein Nachtrag, weil ich beim Lesen deiens vorausgehenden Beitrages über die Formulierung:

 "War das letzte Mal nicht ein Vorgeschmack, den du jetzt auskosten möchtest?"

gestolpert bin. Warscheinlich spielst Du damit auf meine Anfangsstory an, nehme ich an. Zu Deiner Beruhigung, ich war inzwischen schon einige mal dort, ist also keineswegs das zweite mal das ich da hin fahre, und ausgekostet, wie Du es vermutets habe ich nichts. Jedenfalls habe ich mich bislang noch auf keine Frau - wenisgtens nicht in sexueller Hinsicht - eingelassen, trotz nun wirklich sehr viele attraktive und bequeme Angebote. Natürlich bin ich auch nicht aus stein, ist auch manchmal gar nicht so einfach, aber neben vielen anderen Gründen, bin ich einfach nicht blöd genug dazu. Habe nicht wie anscheinend viele ander mein Gehirn versoffen. Was ich damit meine ist, daß laut glaubhafter Statistiken ca. 20 - 30 % der Frauen AIDS haben, von den sosntigen Geschlechtskrankheiten mal ganz zu schweigen. Ich denke wenn man diese Zahlen ernst nimmt, verbietet alleine schon der Selbsterhaltungstrieb sich hier sexuelle einzulassen. Also zu den Selstmörder bin ich nicht zu zählen! Auch suche ich nicht die Frau des Lebens in Thailand, weil ist doch klar, das dann alles enorm kompliziert wird. Das ist aber meine Entscheidung, ich für mich bin nicht bereit, neben den anderen menschlichen Gründen , ein solches Risiko auf michzunehmen. Ob das andere ganz anders für ich bewerten und entscheiden, ist deren Sache. Aber nur weil alle in den Rhein springen, muß ich ja noch längst nicht hinterher springen oder? Und hoffe es ist trotzdem in deiner Sicht legitim, sich  nach Pattaya zu begeben, ohne solche Absichten?
bluewalker</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@michael</p>
<p>noch ein Nachtrag, weil ich beim Lesen deiens vorausgehenden Beitrages über die Formulierung:</p>
<p> &#8220;War das letzte Mal nicht ein Vorgeschmack, den du jetzt auskosten möchtest?&#8221;</p>
<p>gestolpert bin. Warscheinlich spielst Du damit auf meine Anfangsstory an, nehme ich an. Zu Deiner Beruhigung, ich war inzwischen schon einige mal dort, ist also keineswegs das zweite mal das ich da hin fahre, und ausgekostet, wie Du es vermutets habe ich nichts. Jedenfalls habe ich mich bislang noch auf keine Frau - wenisgtens nicht in sexueller Hinsicht - eingelassen, trotz nun wirklich sehr viele attraktive und bequeme Angebote. Natürlich bin ich auch nicht aus stein, ist auch manchmal gar nicht so einfach, aber neben vielen anderen Gründen, bin ich einfach nicht blöd genug dazu. Habe nicht wie anscheinend viele ander mein Gehirn versoffen. Was ich damit meine ist, daß laut glaubhafter Statistiken ca. 20 - 30 % der Frauen AIDS haben, von den sosntigen Geschlechtskrankheiten mal ganz zu schweigen. Ich denke wenn man diese Zahlen ernst nimmt, verbietet alleine schon der Selbsterhaltungstrieb sich hier sexuelle einzulassen. Also zu den Selstmörder bin ich nicht zu zählen! Auch suche ich nicht die Frau des Lebens in Thailand, weil ist doch klar, das dann alles enorm kompliziert wird. Das ist aber meine Entscheidung, ich für mich bin nicht bereit, neben den anderen menschlichen Gründen , ein solches Risiko auf michzunehmen. Ob das andere ganz anders für ich bewerten und entscheiden, ist deren Sache. Aber nur weil alle in den Rhein springen, muß ich ja noch längst nicht hinterher springen oder? Und hoffe es ist trotzdem in deiner Sicht legitim, sich  nach Pattaya zu begeben, ohne solche Absichten?<br />
bluewalker</p>
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