Allgemeine Info über das Thai Essen
gil April 17th, 2007
Die Thailändische Küche ist eine Mixtur aus asiatischen, indischen und europäischen Einflüssen, die im Lauf der Jahrhunderte zu einer harmonischen und charakteristischen Landesküche verschmolzen sind. Die Varianten thailändischer Speisen reichen von sehr scharf bis mild.
Ursprünglich war die Küche Thailands vom Wasser geprägt, auf den Tisch kamen vornehmlich Wassertiere, Wasserpflanzen und Kräuter. Veränderungen in den Kochgewohnheiten gab es sowohl durch chinesische und japanische Einflüsse als auch, ab dem 17. Jahrhundert, durch Einflüsse aus Europa, genauer gesagt portugiesische, holländische und französische Impulse. Chillies wurden beispielsweise von portugiesischen Missionaren in Thailand eingeführt und sind heute aus der thailändischen Küche nicht mehr wegzudenken.
Reis ist jedoch das Grundnahrungsmittel in Thailand. Der thailändische Ausdruck für essen (Aussprache: [Gin Kau]) bedeutet wörtlich „Reis essen“, egal um welche Art von Speisen es sich handelt. Eine Mahlzeit ohne Reis wird nicht als wirkliche, den Hunger sättigende Mahlzeit angesehen. Essen ist für die Thais nicht einfach nur Nahrungsaufnahme, sondern auch Unterhaltung und Vergnügen. Die Begrüssung unter Bekannten ist häufig nicht [sabai dii mai] („wie geht es?“), sondern [gin kau läo] („hast du schon gegessen?“).
Unter den vielen Reissorten ist der vor allem im Isaan angepflanzte Jasminreis besonders beliebt, aber auch am teuersten. Im Norden und Osten Thailands wird der Klebreis bevorzugt, der nicht gekocht, sondern in einem aus Bambus geflochtenen Behälter über einem Wassertopf gedünstet wird und dessen Körner so zusammenkleben, dass er am besten mit den Fingern gegessen werden kann.
Die wichtigsten Küchengeräte in thailändischen Küchen sind der Reiskocher und der Wok, eine flache halbkugelförmige Pfanne. Der selbst auf dem Lande überall vorhandene elektrische Reiskocher ist nicht nur dazu da, den Reis zu kochen, sondern er hält auch den ganzen Tag über den gekochten Reis warm.





