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Patpong; Bangkok’s berüchtigtes Rotlicht- und Vergnügungs-Viertel » Thailand Info
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Patpong; Bangkok’s berüchtigtes Rotlicht- und Vergnügungs-Viertel

gion Dezember 12th, 2011

Patpong Animations-Damen

Patpong Animations-Damen

Patpong ist in Bangkok ein sogenannter touristischer “Hot Spot”, auf der ganzen Welt hört man Geschichten über diesen Ort. Es ist wohl eine der bekanntesten und berüchtigtsten Rotlicht-Gegenden der Welt. Ein Ort an dem viele Touristen etwas einmaliges erleben und etwas zu sehen bekommen, was es lange Zeit fast nur dort zu sehen gab. Skurrile Sex-Shows, junge hübsche sexy Damen, die an der Stange tanzen und das Publikum mit ihrem Lächeln, erotischen Bewegungen und Charme verzaubern. Ein hoher Unterhaltungswert, für viele Bangkok Besucher ein richtiges “must See”, sodass sogar absolut seriöse internationale Reiseunternehmen und Hotels, für Ihre Gäste Ausflüge dorthin organisieren.

Patpong besteht ja hauptsächlich aus den zwei parallelen Seitensträsschen (Patpong I und II) zwischen der Silom- und Surawongse Straße sowie die innerhalb der ‘Gay-Comunity’ beliebte Soi Jaruwan (Soi 4). Seit nun schon vielen Jahren ist dort auch ein Nacht-Markt angesiedelt. Zwischen den einzelnen Baren, Pubs und Etablissements kann man noch kurz ein (meist überteuertes) Souvenir ergattern.

Nun hatte ich kürzlich besuch von meinem Bruder aus der Schweiz. Er kam nach langer Zeit, das zweite mal nach Thailand. Bereiste er doch vor mehr als 25 Jahren Asien und stattete damals Mitte der Achziger Jahre auch Bangkok einen kurzen Besuch ab. Er erinnerte sich, dass er damals einen Abend in Patpong erlebte und es ein richtiges Erlebnis war. Obwohl ich selber schon über 2 Jahre in Bangkok lebe, war ich selber noch nie in jener Vergnügungs-Meile. So beschlossen wir, jene Gegend mal (wieder) aufzusuchen.

Als wir dann an jenem Mittwoch Abend gegen 22 Uhr in Patpong ankamen, schlenderten wir also durch diese Gasse. Wir erhaschten beim Vorbeigehen jeweils kurz einen Blick in die jeweilige Bar, es schlug uns meist gähnende Leere entgegen. Die Lokale waren fast leer, auf der Strasse war es ebenfalls ziemlich ruhig. Ich versuchte es mir zuerst noch damit zu erklären, dass wir mitten unter der Woche unterwegs waren und dies zudem noch während der touristischen Neben-Saison.

Irgendwann schauten wird dann aber doch mal kurz in ein Lokal rein. Gemäss den davor postierten Animations-Damen, solle das Lokal die schönsten Girls der Stadt und die beste Show bieten. Der Schuppen war schäbig, heruntergekommen und die paar nicht mehr ganz taufrischen Damen auf der Bühne waren es ebenso. So suchten wir eine andere ‘Bleibe’ auf. Leider wiederholte sich dieses Szenario noch etwa 3-4 mal. Die Lokale waren so dermassen Ausladend, dass wir keinen Fuss hineinsetzen mochten. Danach führte unser Weg in ein Lokal im 1. Stock einer ebenfalls ziemlichen Abbruchbude. Der Laden selber schien dann trotzdem OK, zumindest einzelne “Mitarbeiterinnen” des Lokals machten den Anschein, noch nicht total deprimiert zu sein und hatten fast noch so etwas wie einen Hauch von einer positive Ausstrahlung. Wir konnten den Eintrittspreis von 1000 auf 300 Bath hinunter handeln (was aber wohl immer noch viel zu hoch war) und genehmigten uns damit ein Bier und sahen uns so vier, fünf Shows an. Das Standardprogramm mit Rasierklinge, Pingpong Bällen, Vaginales Zigaretten rauchen usw. Die Damen kamen dann aber nach jeder Show sehr Fordernd bei uns vorbei und verlangten fettes Trinkgeld. Als wir dann nur mal so 50 Bath gaben, löschte es den Damen dann völlig ab. Die Girls waren danach erst recht mit so einem unglaublichen ‘Anschiss’ an der Arbeit (wer mag es ihnen vergönnen), dass der Funke dieser negativen Stimmung natürlich auch auf die paar wenigen Gäste hinüber sprang und die ganze Atmosphäre erinnerte mich eher an die Abdankungs-Feier meiner Urgrossmutter. Jedenfalls war das Bier schnell leer und wir zogen weiter.

Danach erspähten wir endlich ein Lokal, dass wohl sogar nach den 80er Jahren mal noch einen neuen Anstrich bekam und etwas einladender erschien als der Rest. Dort tauchten wir ein, es war eine “GoGo-Bar”. Unter den vielleicht einem Dutzend Girls waren sogar ein, zwei sogenannte “Perlen” auszumachen. Wir tranken was, aber sahen doch bald mal beinahe so Gelangweilt in die Runde wie die Girls auf der Bühne. Es glich eher einer Freak-Show. Es war weit entfernt von einem “Spaß” und glich eher einem ganz schlechten Theater. Mein Bruder scherzte danach; dass sich eigentlich in den 25 Jahren seit er das letzte mal hier war, gar nicht viel verändert hat. Zumindest was die Gebäude und auch die Girls angeht, sei alles noch genau gleich. Er glaube sogar die eine oder andere “Tänzerin” noch erkannt zu haben. Ja, Patpong scheint schwer in die Jahre gekommen zu sein und hat offensichtlich seine prosperierenden Tage weit hinter sich. In Bangkok hat ihm Nana Plaza und Soy Cowboy den Rang ein wenig abgelaufen, aber vielmehr sind die Touristen welche solche Orte aufsuchen möchten, wohl schon lange nach Pattaya, Phuket und andere Feriendestinationen innerhalb Thailands oder gar nach Kambodscha und andere Länder ausgewichen.

Ich persönlich finde jedenfalls keine Gründe, dort je wieder hinzugehen und wie ich nun auch auf etlichen Internet Seiten gelesen habe, geht das offenbar sehr vielen, sehr ähnlich. Das heutige Bangkok hat meiner Meinung nach glücklicherweise mehr zu bieten als ein heruntergekommenes, schäbiges und total gelangweiltes Patpong. Thailands ehemals berüchtigtes Rotlicht-Viertel hat seine Anziehungskraft definitiv längst verloren. Es ist von einer Attraktion zu einer Kuriosität geworden. Nicht, dass ich das persönlich sehr bedauern würde, aber es scheint einfach ein Fakt zu sein. Vielleicht aber hat jemand einen ganz anderen Eindruck von diesem Ort gewonnen, lasst hören.

  • Ausgang

7 Responses to “Patpong; Bangkok’s berüchtigtes Rotlicht- und Vergnügungs-Viertel”

  1. Maraon 12 Jan 2012 at 23:30

    Ich stimme dir absolut zu. Patpong ist keine Reise wert und sehr schmutzig. Es hat kein Kult wie der Kiez in Hamburg

  2. Sabine aus Österreichon 23 Jan 2012 at 19:35

    Auch wenn für uns Frauen völlig unteressant als Reiseziel, ist es doch spannend so etwas zu lesen.

  3. Stefanieon 05 Mrz 2012 at 16:52

    Das ist der negative Aspekt der Entwicklung vom Tourismus. Persönlich habe ich nichts gegen Sextourismus, jedoch ist Patpong da schon ein “heftiges Fleckchen”.

  4. Peteron 03 Jul 2012 at 15:32

    Also ich kann Bangkok als Reiseziel nur empfehlen. Wenn man um Patpong einen Bogen herum macht dann hat man aber sicher nichts versäumt!!

  5. werneron 10 Aug 2012 at 22:56

    hallo alles gelesen frage ich bin 67 j.sehr gut drauf alleine moechte nach tailand ueberwinterung fuer 4-6 monate und suche eine wohnung fuer mich fuer ca. 300-400 euro bekommt man was gescheides ? und wo muss ich mich hinwenden wer wuerde mir antwort geben ?

  6. Heinrichon 10 Nov 2012 at 23:14

    Aber natürlich berommst du für das Geld eine Wohnung , mit Möbel ,Kühlschrank,Klimaanlage u.s.w. uns zwzar in Pattaya. Ich selber war 1/2 Jahr in Thailand ,war in Pattaya und in Nordthailand gewesen, Nordthailand hatte ich ein Haus fur 75,00 € = 3000,00 Bath in Pattaya ein Timmer mit alles, für 2000,00 Bath = 50,00 € Strom, Wasser und Internet gehen Extra, so um die zus. 60,00 €. Wenn du noch fragen hast oder Adressen brauchst kennst es über meine Adresse schreiben. Gruß Heinz.

  7. ollion 18 Apr 2013 at 01:55

    gut verfasster Artikel der im resumee definitiv der warheit entspricht, ich lebe in thailand un muss es so wissen. schoener blog!

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