Der Tod in Thailand
gil Juli 9th, 2007
Wenn jemand stirbt in Thailand wird der Verstorbene entweder zu Hause behalten oder man bringt Ihn in einen Tempel. Die Familienangehörigen haben die Wahl, auch haben Sie die Wahl ob der Verstorbene nach 3 Tagen, 7 Tagen, 100 Tagen oder einem Jahr verbrannt werden soll. Es ist von den Angehörigen abhängig, ob man den Verstorbenen gehen lassen möchte oder ob man selber noch nicht dazu bereit ist, sich vom Verstorbenen zu verabschieden. Im buddhistischen Glauben werden die Verstorbenen grundsätzlich immer verbrannt. Die Seele wird wiedergeboren und findet ein neues Leben, bis zum Tag der Erleuchtung. Die Erleuchtung können jedoch nur Mönche erreichen. Am Tag wo jemand stirbt, bringt man den Verstorbenen also entweder in den Tempel oder man bewahrt diesen zu Hause auf. Am gleichen Abend findet dann eine Zeremonie mit Mönchen statt, gefolgt mit Musik. Diese Zeremonie geht mind. 3 Tage lang.
Auch in Thailand werden heute die Verstorbenen fast ausschliesslich in einem Krematorium verbrannt, nur ganz selten verbrennt man den Verstorbenen heute noch auf einem Scheiterhaufen. Nach der Verbrennung behalten normalerweise die Angehörigen Überreste der Knochen zu Hause als Gedenken an den Verstorbenen auf. Am Tag der Verbrennung steigt dann am Abend eine grosse Party mit Musik, Tanz und viel viel Alkohol. Natürlich ist es für jeden Traurig, wenn jemand stirbt den man geliebt hat und doch sehen die Thais oder besser die Buddhisten den Tod anderst als wir, da Sie fest daran glauben, wieder geboren zu werden. Nach 100 Tagen findet wieder eine Zeremonie zum Andenken an den Verstorbenen statt, danach nach einem Jahr noch einmal. Eine sehr gute Beschreibung über eine miterlebte Bestattung in Thailand findet man unter bestattungen-ertelt.de