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Thailand und YouTube » Thailand Info
http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd

Thailand und YouTube

gil Mai 1st, 2007

YouTube Portal

Langsam wird es lächerlich mit der doch so hoch angepriesenen Meinungsfreiheit in Thailand. Nach dem Urteil gegen den Schweizer, welcher im Drunk Bilder des gottgleich gestellten König mit schwarzer Farbe bemalte und dank dem Freispruch des Königs nicht 15 Jahre ins Gefängnis musste (danke König), sperrt die ICT Thailand Ali buy Show Stoppers movie download Colour Me Kubrick: A True…ish Story psp (Ministry of Information and Communication Technology) das ganze YouTube Portal. Was war passiert? Ab dem 5. April war YouTube in Thailand pauschal gesperrt worden, wegen eines eher lustigen Video Clips des Königs. Bei Youtube bot man darauf hin proaktiv Hilfe an, gezielt einzelne Videos zu sperren. heise.de berichtet:

Obwohl der Clip inzwischen gelöscht wurde, hatte das verantwortliche Ministerium den Bann aufrechterhalten, nachdem zwei ähnliche Videos aufgetaucht waren. Der Minister für Information und Kommunikationstechnologien, Sitthichai Pookaiyaudom, will die Komplettsperre aufheben, sobald er einzelne Inhalte gezielt blockieren könne. Kritik an dem Vorgehen der Regierung wies er zurück. “Ich brauche keine Lektion über Meinungsfreiheit”, sagte er der BBC, “ich bin ein Verfechter der Meinungsfreiheit, aber das ist kulturell unsensibel und beleidigend”. Solche Inhalte werde er nicht tolerieren.

Na ja, ich kenne fast keinen Präsidenten, König oder andere göttliche Geschöpfe über welche man sich nicht ab und zu mal lustig gemacht hatte. Es scheint ein Machtkampf im Gange zu sein, der auch auf dem Rücken des Web 2.0 stattfindet. Aus der Ferne gibt es jetzt eine Lektion in durchsichtiger Pressearbeit: das Militär will eher bald als später verhindern, dass der alte Premier noch gesehen und gehört wird. Der nutzt nämlich auch YouTube, um sich aus dem Exil zu melden.

Die FTD berichtet:

Generell wird in Thailand derzeit die Internetzensur aggressiver. Die vom Militär installierte Regierung will verhindern, dass der vergangenes Jahr durch einen Staatsstreich entmachtete Ministerpräsident Thaksin Shinawatra das Internet dazu nutzt, seine Anhänger um sich zu scharen. Thaksin hält sich seitdem im Exil auf und hat sich wiederholt in professionell gemachten, sentimentalen Videos über Youtube zu Wort gemeldet. Er äußerte den Wunsch, in seine Heimat zurückzukehren, und zeigte sich besorgt über die schwächelnde Volkswirtschaft des Landes.

Das provokative Video war bis am Mittwochabend über 16.000-mal abgerufen worden. Es zeigt in einer Diashow Bilder des Königs, die mit grob angefertigtem elektronischen Graffiti überlegt und von blechern klingender kriegerischer Musik begleitet sind. Die Bilder stehen in krassem Gegensatz zu den sorgfältig kontrollierten Aufnahmen des beliebten Königs, die ansonsten überall in Thailand zu finden sind.

Das ganze macht den Anschein, als wären die Videos mit Absicht produziert worden, was dem Militär nur allzu willkommen wäre…
Ein weiterer Interessenter Bericht

Zach Galifianakis: Live at the Purple Onion divx

mit Bildern von spiegel.de

p.s. übrigens ist es problemlos möglich auch von Thailand aus auf YouTube zuzugreiffen. Einfach ein Proxy Tool installieren und schon kann man alle Seiten die gesperrt sind wieder sehen. Einziger Nachteil: Der Seitenaufbau wird dadurch verlangsamt. Empfehlung: Ein zweiter Browser installieren.

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2 Responses to “Thailand und YouTube”

  1. gilon 04 Mai 2007 at 09:49

    Jetzt wirds immer besser…die thailändische Regierung möchte neuerdings YouTube Verklagen. Also wie heisst es bei Asterix und Obelix immer? “Die Spinnen die Römer”, diesmal gilt es aber ganz klar den Thais.

    Hier der Auszug aus Tip-Online:

    Das ICT Ministerium will YouTube wegen des Videos verklagen, das die thailändische Monarchie verunglimpfte und welches das amerikanische Web-Unternehmen auf seiner Homepage nicht blockierte. ICT Minister Sitthichai Pookaiyaudom sagte gestern nach einer Besprechung mit Webmastern, er werde den Gerichtsweg beschreiten, nannte jedoch keine weiteren Details, außer: YouTube habe gelogen, als die Amerikaner sagten, es sei ihnen nicht möglich, das umstrittene Video zurückzuziehen. Denn schließlich sei es Google, der Muttergesellschaft von YouTube, ja auch möglich gewesen, auf Chinas Bitte hin einige beanstandete Clips zu zensieren. Er könne nicht einsehen, warum YouTube dasselbe nicht auch für Thailand hätte tun können, sagte der Minister.
    “Diese YouTube-Geschichte dreht sich um eine private US-amerikanische Firma, die versucht, ein kleines Land wie Thailand zu tyrannisieren”, sagte Sitthichai.

    Ich finds wirklich traurig! Thailand hätte wahrhaftig genug andere wichtigere Sachen die zuerst einmal in Ordnung gebracht werden müssten.

  2. gilon 29 Mai 2007 at 17:57

    Momentan funktioniert das Video-Portal “YouTube” von Thailand aus wieder. Bin schon mal gespannt, wie lange es diesmal hält. http://www.youtube.com

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